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ill titlePosaune

Die Posaune besteht aus einem S-förmig gebogenen zylindrischen Rohr, in das an einem Ende ein Mundstück eingesetzt wird und das sich am anderen Ende zum Schalltrichter öffnet (auch: Stürze oder Schallbecher ).

Alle Bauformen der Posaune werden mit einem Kesselmundstück gespielt.

Dank ihrer engen Mensur klingen die Töne der Posaune härter als bei den Instrumenten der Bügelhornfamilie, die ein sanfteres Klangvolumen zeigen. Die Mensur wirkt sich auch auf die Schallenergie aus. So wird der Schall bei einer Posaue stärker gebündelt als beispielsweise bei einem Tenorhorn.

Der Ton entsteht wie bei allen Blechblasinstrumenten durch die Vibration der Lippen des Spielers am Mundstück zur Anregung stehender Wellen in der Luftsäule des Instruments.

Die dynamische Spannbreite liegt bei etwa 37 dB. Die Schallpegel nehmen in allen Dynamikstufen zur Höhe hin zu. In 16 Metern Entfernung erreichen die Werte beim pp 40 dB in der Tiefe und 70 dB in der Höhe. Die Werte im ff liegen bei 85 dB und 100 dB. Am Ohr des Spielers erreicht das Instrument Spitzenwerte von über 115 dB.

Heute wird die Posaune in allen Arten der Blasmusik, Sinfonie-Orchestern, Marsch- und Militärkapellen, Brass Bands, Posaunenchören und anderen Genres gespielt. Sie kann auch in kleineren Gruppen mitspielen wie etwa Blechbläserquintetten, -quartetten und -trios und reinen Posaunentrios oder -quartetten.

Die Posaune ist darüber hinaus aus dem Swing, Jazz, Salsa und Ska nicht mehr wegzudenken. Gerade Jazz und Swing sind für die wohl größten spieltechnischen Entwicklungen seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts verantwortlich und brachten eine Vielzahl herausragender Jazz-Posaunisten hervor.


Aufbau der meisten Posaunen
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  1. Stimmzug
  2. Ausgleichgewicht
  3. Mundstück
  4. Verschlussring
  5. Schallbecher
  6. Knopf
  7. Wasserklappe (kurz)
  8. Zug
  9. Quersteg (Außenzug)
  10. Quersteg (Innenzug)
  11. Überwurfmutter